Bericht Patrouillienritt RV Muri

Am Samstag, 23. Mai trafen ein paar Li-Reler gestaffelt beim Weyhölzli in Merenschwand ein. Einige als Postenhelfer, die anderen als berittene Patrouillie.

 

Luzia und ich durften zusammen um 8:18 Uhr mit Freysting und Mimir am Start stehen. Wir folgten der markierten Strecke durch schattigen Wald, die sonnige Reuss-Ebene, Wiesen, Felder und neben Kanälen. Unterwegs gab es verschiedene Aufgaben zu erfüllen, alle unter dem Motto «Zeitreise».

 

Es ging los in der Steinzeit mit einer Jagd. Luzia und ich wären mangels Treffern damals verhungert! Wir machten uns grössere Hoffnungen auf die Wikingerzeit, da unser «Nordlichter» -Team mit den Wikingerpferden beste Voraussetzungen mitbrachte. Aber wir Reiterinnen, als nicht ganz echte Walküren, schwächelten etwas…. Weiter ging die Reise durch das antike Rom, dann über das weite Meer mit Montagsmaler aux Corsair, es mussten Begriffe aus dem Piratenleben gezeichnet bzw. erraten werden. Die Piraten brachten uns in den Wilden Westen zu einem Goldschatz, der aufgegabelt und transportiert werden musste. Natürlich wurden wir unterwegs auch verpflegt mit Sandwich, Getränk und Schokolade. Die Pferde wurden mit Rüebli und Wasser versorgt. So verging die Zeit schnell, wir kamen ins 20te Jahrhundert, wo ich (wen wunderts…) kläglich versagte in Bezug auf Mode, Musiker und Trends. Zum Glück war Luzia da mehr up to date!

 

Am letzten Posten begrüssten uns bekannte Gesichter. Mario, Roland, Annja und Steffi standen bereit und begrüssten uns in der Zukunft, auf einer intergalaktischen Geheimmission, auf der wir ein futuristisches Energiefeld deaktivieren mussten. Eine coole Aufgabe mit an Stricken hängendem heissem Reifen, der die intergalaktische Alarmanlage nicht berühren durfte, ansonsten würden Ufos durchs All spicken und Alarmglocken läuten… Mein liebes Mimir-Tier wollte das natürlich genau wissen und aktivierte mit seinem Hinterteil die gesamte Ufo-Reihe (oder Uff-ohh!-Reihe?). Von den fliegenden Geschossen und dem Glockengebimmel zeigte er sich jedoch gänzlich unbeeindruckt.

 

Nach dieser Glanzleistung hatten Freysting und Mimir sich ihre Mittagspause mehr als verdient, waren wir doch 3½ Stunden unterwegs gewesen bei zunehmender Wärme. Beide durften direkt in ihre Taxis steigen und wurden nach Hause gebracht und versorgt.

 

Am Nachmittag setzte ich mich noch intensiv mit der intergalaktischen Geheimmission am letzten Posten beim Schützenhaus Merenschwand auseinander. Der Li-Re betreute diesen Posten nämlich auch am Nachmittag. Manuela, Arlette und ich unterstützten Reiterpaar um Reiterpaar in der Reise durchs Weltall und die Zukunft und brachten alle am Ende wieder heil in die Gegenwart zurück.

 

Am Abend bei der Rangverkündigung konnten wir uns mit leckerer Verpflegung von Grill und zum Glück funktionierender Friteuse sowie feinen Kuchen stärken.

 

Li-Re-Mitglieder, die mitgeritten sind, platzierten sich auf folgenden Rängen:

 

Rang   9                                            Anja Samer (mit Kollegin nicht im Li-Re)

Rang 39                                            Luzia Zimmermann & Regula Gloor

Rang 44                                            Leona Streich (mit Kollegin nicht im Li-Re)

 

Mir hat dieser ganze Tag Spass gemacht. Ich habe auch nur fröhliche Gesichter gesehen, bei Reitern sowie Helfern. Gerne zu wiederholen! Vielleicht findet ja bei einem nächsten Mal noch das eine oder andere Li-Re-Mitglied mehr als Postenhelfer den Weg nach Merenschwand!

 

Für den Bericht: Regula